












Jedes Jahr zu Beginn der Gartensaison überschlagen sich die Gartenmagazine mit neuen Trend-Themen. Mal ist alles „Urban Jungle“, mal steht die totale Wildnis im Fokus. Doch Hand aufs Herz: Was davon lässt sich wirklich in einem durchschnittlichen Schweizer Garten oder auf einem Balkon umsetzen – und was ist schlichtweg „Deko-Blabla“, das auf dem Hochglanzpapier toll aussieht, aber in der Realität nach zwei Wochen eingeht? Mit Checkliste für den März.
Ich habe in den aktuellen Ausgaben beliebter Gartenmagazine (wie „Mein schöner Garten“, „Kraut & Rüben“ und „Landidee“) gestöbert, um für euch die Spreu vom Weizen zu trennen.
Alle grossen Magazine setzen 2026 auf den Naturgarten. Es geht weg vom englischen Rasen, hin zu insektenfreundlichen Staudenbeeten und Totholzecken.
Der Magazin-Tenor: „Lass es wuchern!“
Mein Check: Dies ist einer der wenigen Trends, die absolut alltagstauglich sind. Warum? Weil er Arbeit spart. Wer einmal ein gut geplantes Staudenbeet angelegt hat, muss weniger mähen und giessen. „Kraut & Rüben“ liefert hierfür oft die besten, wissenschaftlich fundierten Tipps, die über die reine Optik hinausgehen.
Urteil: Kein Blabla, sondern ein Gewinn. Spart Zeit und schont die Umwelt.
Da Wohnraum teurer wird, rücken Gartenmagazine noch stärker den Balkon in den Fokus. Vertikales Gärtnern (Pflanzen an der Wand) ist das grosse Thema.
Der Magazin-Tenor: „Nutze jeden Zentimeter!“
Mein Check: Hier wird es knifflig. Viele Hochglanz-Magazine wie „Homes & Gardens“ zeigen stylische vertikale Gärten, die in der Pflege extrem aufwendig sind. Kleines Volumen = schnelles Austrocknen.
Urteil: Teilweise Deko-Blabla. Wer nicht täglich Zeit für die Bewässerung hat, wird hier schnell frustriert. Mein Tipp: Konzentriert euch auf pflegeleichte Kübelpflanzen statt auf komplexe Bewässerungssysteme an der Wand.
Ob Obstbäume im Topf oder das klassische Gemüsebeet – die Sehnsucht nach eigenen Lebensmitteln ist ungebrochen.
Der Magazin-Tenor: „Vom eigenen Garten auf den Tisch.“
Mein Check: Zeitschriften wie „GartenSpass“ machen es vor: Es geht nicht mehr um den riesigen Acker, sondern um kleine Erfolge. Erdbeeren im Topf oder Kräuter an der Hauswand sind für jeden machbar.
Urteil: Absolut empfehlenswert. Es erdet und schmeckt.
Wenn du dich im Dschungel der Garten-Tipps zurechtfinden willst, empfehle ich, nicht jedem Trend blind zu folgen, sondern sich eine Strategie zuzulegen. Magazine sind grossartige Inspirationsquellen, aber man muss sie als Werkzeuge begreifen:
Für die Ästhetik und zum Träumen: Hier sind Titel wie „Wohnen & Garten“ oder „Garten & Wohnen Träume“ unschlagbar. Sie liefern die Bilder, von denen man sich inspirieren lassen kann.
Für die echte Praxis: Wenn du wirklich wissen willst, was im Boden passiert und wie du nachhaltig gärtnerst, greife zu „Kraut & Rüben“ oder dem „Schweizer Garten“. Diese Titel bieten fundiertes Wissen, das auch nach zwei Jahren noch relevant ist.
Tipp: Wenn ihr die Trends selbst testen wollt, schaut mal bei aboandmore.ch vorbei. Dort bekommt man oft die Möglichkeit, verschiedene Magazine zu vergleichen, ohne gleich am Kiosk ein Vermögen auszugeben.
Was denkt ihr? Welcher „Garten-Trend“ hat bei euch schon mal kläglich versagt? Schreibt es mir in die Kommentare!
Die Hochglanz-Magazine für den Sommer sind zwar wunderschön, aber wenn du wirklich etwas von deinem Garten haben willst, ist jetzt im März die Zeit des „Vorziehens“.
Während viele Zeitschriften im März schon von blühenden Stauden schwärmen, ist die Realität auf der Fensterbank oft weniger glamourös: Erde, Anzuchttöpfe und die Sorge, ob die Keimlinge nicht vergeilen (also zu lang und dünn werden).
Mein Tipp: Ignoriere für einen Moment die Garten-Trends der „schönen Bilder“ und konzentriere dich auf die Aussaat-Kalender. Titel wie „Kraut & Rüben“ oder der „Schweizer Garten“ liefern hier verlässliche Tabellen, was jetzt in die Erde muss (z. B. Tomaten, erste Kräuter oder Sommerblumen).
Vorsicht vor dem „Deko-Fehler“: Viele Magazine zeigen stylische Mini-Gewächshäuser aus Glas. Die sehen super aus, sind für die echte Anzucht aber oft unpraktisch, weil sie zu wenig Belüftung bieten. Greife lieber zu den bewährten Kunststoffschalen mit Lüftungsschlitzen. Das ist weniger Instagram-tauglich, aber dein Gemüse wird es dir danken.
Fazit für den März: Plane jetzt dein Jahr. Die Magazine sind aktuell voll von Aussaat-Plänen – nutze sie als praktischen Fahrplan, nicht nur als Bilderbuch.
Hast du schon deine ersten Samentütchen parat, oder wartest du noch auf die ersten warmen Sonnenstrahlen? Wenn du dir unsicher bist, welches Magazin für deine spezifische Region in der Schweiz am besten geeignet ist, schau dir die Übersicht bei aboandmore.ch an – dort kannst du gezielt nach Titeln suchen, die genau diesen regionalen Bezug haben.
👉 Jetzt Gartenmagazin finden!
Bevor du dich in die Garten-Trends für den Sommer stürzt, geh kurz diese Liste durch:
Aussaat-Plan: Habe ich meine Samen für Tomaten, Paprika oder Sommerblumen bereit?
Fensterbank-Check: Ist der hellste Platz im Haus reserviert? (Vermeide Heizungsnähe!)
Material-Check: Sind Anzuchterde und Töpfe vorhanden? (Vergiss die teure Deko – Funktionalität geht vor!)
Wissens-Update: Habe ich ein Magazin zur Hand, das mir den konkreten Aussaat-Kalender für meine Region liefert?
| Trend | Eignung | Aufwand |
|---|---|---|
| Naturgarten | Sehr gut ✅ | Niedrig |
| Vertikaler Balkon | Mittel ⚠️ | Hoch |
Du willst nicht mehr nur von schönen Gärten träumen, sondern dieses Jahr selbst die ersten Setzlinge auf der Fensterbank ziehen?
Vergleiche jetzt die besten Garten-Magazine bei aboandmore.ch. Mit dem richtigen Experten-Wissen im Abo sparst du dir Fehlkäufe bei Saatgut und Zubehör – und hast Monat für Monat den perfekten Ratgeber für jede Saison direkt in deinem Briefkasten.
Allgemein
Eltern und Familien
Fahrzeuge
Frauen
Gesundheit
Kinder & Jugend
Kochen & Handarbeiten
Kreativ
Natur
Ratgeber
Reisen
Sport, Fitness & Wellness
Sprachen
Technik
Tiere, Garten & Natur
Wohnen
